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Zwei Milliarden Jahre alter Atomreaktor in Afrika gefunden?

14. November 2018 | Geschichte | Grenzwissenschaften | Wissenschaft | Forschung | connectiv.events

Ein Angestellter in einem Kernkraftstoffverarbeitungswerk in Frankreich bemerkte etwas Verdächtiges. Er hatte eine Routineanalyse von Uran aus einer scheinbar normalen Mineralquelle durchgeführt. Wie im Fall des gesamten natürlichen Urans enthielt das Untersuchungsmaterial drei Isotope, d. h. drei Formen mit unterschiedlichen Atommassen: Uran 238, die am häufigsten vorkommende Sorte; Uran 234, das seltenste; und Uran 235, das begehrte Isotop, weil es eine nukleare Kettenreaktion aufrechterhalten kann.

 

 

Seltsame Isotopverteilung

Diese Proben stammten aus der Lagerstätte Oklo in Gabun (einer ehemaligen französischen Kolonie im äquatorialen Westafrika), das wichtige Uran 235 machte aber nur 0,717 Prozent aus. Dieser kleine Unterschied war genug, um die französischen Wissenschaftler darauf aufmerksam zu machen, dass mit dem Material etwas Merkwürdiges passiert sein musste. Eine weitere Analyse ergab, dass das Erz zumindest in einem Teil der Mine deutlich unter der normalen Uranmenge 235 lag: Es schien, als seien etwa 200 Kilogramm abgebaut worden. Das ist genug, um ein halbes Dutzend Atombomben herzustellen.

Wissenschaftler aus aller Welt trafen sich in Gabun, um dieses Phänomen zu erforschen. Sie entdeckten, dass die „Mine“, aus der das Uran stammt, wie ein sehr technischer, unterirdischer Kernreaktor aussieht, dessen Funktionsweise jenseits unserer derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse liegt. Dieser Kernreaktor stammt offenbar aus einer Zeit vor 1,800 Milliarden Jahren und muss etwa 500.000 Jahre in Betrieb gewesen sein.

 

 

Wissenschaftler vor Ort waren verblüfft

Wissenschaftler untersuchten die Uranmine und die Ergebnisse wurden auf einer Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde veröffentlicht. Die Forscher fanden an verschiedenen Stellen im Minengebiet Reste von Spaltprodukten und Brennstoffabfällen.

Sie alle konnten kaum glauben, dass eine Kernreaktion so stattgefunden haben konnte, dass Plutonium entstand (als ein Nebenprodukt) und dass die Kernreaktion selbst „moderiert“ war. Das muss sehr lange Zeit so gegangen sein. Zeit: der „heilige Gral“ der Atomwissenschaft. Die wissenschaftliche Gemeinschaft betrachtet die Mine als „natürlichen“ Kernreaktor. Sie erklärten sich den Ablauf so, dass das durchrieselnde Wasser die nukleare Reaktion auf dieselbe Weise moderiert hatte, wie wir heute in modernen Kernreaktoren Graphit- und Cadmiumstäbe verwenden, damit ihre Reaktoren nicht explodieren.

Eine zufällige, natürliche Anomalie ist sehr, sehr unwahrscheinlich

Diese unglaublichen Behauptungen wurden nicht einfach so und leichtfertig oder von irgendjemandem gemacht, sie waren Schlussfolgerungen einiger der besten Fachleute der Welt. Einer davon ist Dr. Glenn T. Seaborg, ehemaliger Chef der US-amerikanischen Atomenergiekommission, und Nobelpreisträger für seine Arbeit in der Synthese schwerer Elemente. Er erklärte vor der Presse, das und warum er der Meinung sei, dass dieser prähistorische Atomreaktor kein natürliches Phänomen sein konnte, sondern ein künstlicher Kernreaktor war. Er erklärte, dass für das Verbrennen von Uran in einer Reaktion sehr genaue Bedingungen erforderlich sind.

  • Das Wasser muss extrem rein sein, viel reiner als es irgendwo in der Natur vorkommt.
  • Das Material U-235 ist auch für das Auftreten dieser Art der Kernspaltung notwendig, eines der Isotope, die in Uran nicht natürlich vorkommen.
  • Darüber hinaus haben sich mehrere Spezialisten für Reaktortechnik geäußert. Sie glauben, dass das Uran in Oklo nicht reich genug an U-235 gewesen sein kann, um eine Reaktion auf natürliche Weise ablaufen lassen zu können.

Neue Forschungen machten die ganze Sache noch geheimnisvoller und zeigten, dass das „Kühlwasser“ im Inneren des Berges die Kernreaktionen in einem bestimmten, zyklischen Muster reguliert, das dem eines Geysirs ähnelt.

 

 

Der prähistorische Atomreaktor ist genau richtig getaktet

Alex Meshik und seine Kollegen von der Washington University in St. Louis haben festgestellt, dass der Oklo-Reaktor, der aus mehreren separaten Standorten besteht, 30 Minuten arbeitete und dann 2,5 Stunden quasi „abgestellt“ wurde, bevor er den Zyklus von vorne anfing. „Diese Zeit ist charakteristisch für das Eindringen von Wasser in Gesteine ​​und das Abkochen, sobald die Reaktionen begonnen haben“, sagte Meshik der Presse. Als das Wasser alles verdampft war, hörten die Reaktionen auf, bis neues Wasser nach unten sickerte. Diese geysirähnliche Aktivität verhinderte auch eine unkontrollierte Reaktion. „Es ist erstaunlich, dass es nicht explodiert ist“, sagte Meshik. „Stattdessen hat es in kurzen Impulsen über einen sehr langen Zeitraum effizient Energie abgegeben.“

Der Kernbrennstoff bei Oklo war Uran – speziell U-235, und derzeit macht U-235 nur etwa 0,7 Prozent des auf der Erde natürlich vorkommenden Urans aus.
Wer könnte schon vor über 1,8 Milliarden Jahren dabei gewesen sein?
Oder genauer gesagt, wer war in der Lage, Uran anzureichern und Atomkraft zu erzeugen?
Ist die Geschichte des Menschen auf der Erde wirklich so alt?
Nach Ansicht zahlreicher Nuklearspezialisten und der überzeugenden Beweise, die sie vorlegen, ist es genau so.

 

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